Bei der 10. und vorerst letzten Idee geht es nun noch einmal um ein ganz wichtiges Thema: Die Sport- und Freizeitangebote in unserem Stadtteil. Wie Rainer Sauer bereits bei den Dingen beschrieb, die er an Jena-Nord liebt, „lebt der Mensch nicht vom Brot allein“. Heißt im übertragenen Sinn: Es gibt noch andere Dinge im Leben, die wichtig sind. Was sich so alles baulich bei uns entwickelt, reicht nicht aus, um glücklich zu sein. In gleichem Maße brauchen wir eine Identifikation mit „unserem“ Stadtteil und definieren uns auch dadurch, wie wir unsere Freizeit – allein oder zusammen – verbringen.

Bereits in seinem Infobrief, der in März, April und Mai an beinahe 3.000 Haushalte in Jena-Nord verteilt worden ist (und den man HIER als PDF-Version findet), beschrieb Sauer, dass im Freizeit-Bereich 30 Jahre nach der Wende einiges im Argen liegt: „Es ist seit dem Ende der DDR ein wenig aus der Mode gekommen, Zeit für einander zu haben und seine Freizeit sinnvoll miteinander zu verbringen, was dazu führt, dass Freizeitangebote – vom Kind bis zum Senior – immer mehr zurückgefahren werden. Das dürfen wir so nicht hinnehmen.“

Genau diese Meinung hat eine Vielzahl von Ideengeber geteilt. Deren Ansätze beginnen bei gemeinsamen Grillnachmittagen / -abenden einzelner Straßen, führen über Straßenfeste und gemeinsame Aktivitäten im Quartier bis in den Sportbereich, die Gestaltung von Spielplätzen und anderen Dingen. Auch darf man nicht vergessen, dass man – anders als zum Beispiel in Neulobeda – von Nord I, II und III aus ruckzuck in die Natur des Wohnumfelds gelangt.

Ob hierzu beispielsweise Stadtteil- oder Quartiersmanagement sinnvoll ist, wie die Einbindung von Schulen, Kirchen und Glaubensgemeinschaften, Wohnungsgenossen- und -gesellschaften, Betriebe oder Vereinen zu erfolgen hat, dies wird sich zeigen. Sauer steht aber dafür, dass hier die einzelnen Projekte zukünftig gemeinsam mit dem Ortsteilrat Jena-Nord entlang der Ideen entwickelt werden, denn er weiß aus seiner langjährigen Verwaltungserfahrung, wer auf Seiten der Stadt Jena als kompetente/r Ansprechpartner bei Fachfragen gewonnen werden kann und wie man sich hier interkulturell öffnen kann.

Auf jeden Fall gilt es, förderfähige Projekte zu entwickeln, die auch finanzielle Mittel in den Stadtteil holen. Die Bürger von Jena-Nord hier kompetent einzubinden und gemeinsam mit dem OTR die richtige, ressortübergreifende Strategie zu entwickeln, die in unserem Stadtteil das soziale Miteinander und neue Nachbarschaften stärkt, wird uns in Zukunft sicher gelingen.

Und nun: DISKUTIEREN SIE MIT, MACHEN SIE VORSCHLÄGE, SAGEN SIE IHRE MEINUNG ZU DIESER IDEE / DIESEN IDEEN!