Bei dieser Idee geht es um die Gastronomie in unserem Stadtteil oder besser gesagt darum, dass es in jena-Nord so gut wie keine gastronomischen Einrichtungen gibt. Unser Ideengeber wohnt seit 2016 im Ortsteil und fühlt sich hier auch wohl, wie er gerne betont. Aber, wenn er nach der Arbeit nach Hause kommt und essen gehen woll, „dann muss ich immer ins Stadtzentrum fahren.“

Blick in die Kantine der ÜAG in der Ilmstraße – Bildrechte: ÜAG gGmbH Jena

Wo er recht hat, hat er recht. Nennen Sie doch einmal ganz schnell drei Restaurants, Kneipen, Gasthäuser, in denen man in Nord jemanden zum Essen einladen kann. Nun? – Genau: da wäre das Dionysos. Dann das Bowling Roma … liegt zwar schon im Ortsteil Löbstedt und damit „weit weg vom Schuss“, aber das kann man noch gelten lassen. Ein Bürger nannte neulich noch die Kantine der ÜAG in der Ilmstraße 1. Stimmt zwar (und ist auch durchaus lecker), ist aber für die Menschen aus Nord I, II oder III nur sehr schlecht erreichbar und ausschließlich werktags offen bis 13 Uhr – auf Anfrage bis 16 Uhr.

Chef Lekhi in seinem ehemaligen „Holi Indien Restaurant“

Natürlich gibt es noch das eine oder andere gastronomische Angebot in unseren Ortsgrenzen, aber mit anderen Stadtteilen unserer Stadt, kann Nord in diesem Bereich nicht mithalten. Auch weil immer wieder Gastronomen aufgeben oder aufgaben müssen, wie letztes Jahr das Indien Holi Restauran

Gaststätten gehören ebenso wie Nahversorgung und Kultur dahin, wo viele Menschen wohnen. Eine weitere Ansiedlung der gastronomie in unserem Ortsteil muss daher dringend forciert werden. Hier wartet also eine ganz große Aufgabe auf den Ortsteilrat und den Ortsteilbürgermeister, ebenso im Bereich der Übernachtungsmöglichkeiten – doch dazu später mehr. Morgen geht es übrigens noch einmal um das Thema „Essen“ bzw. „Food“.

Und nun: DISKUTIEREN SIE MIT, MACHEN SIE VORSCHLÄGE, SAGEN SIE IHRE MEINUNG ZU DIESER IDEE!